Archive for Januar, 2010


Ja es ist mal wieder so weit – und man merkt es auch ganz deutlich, weil ich gerade sehr selten mein Blog aktualisiere – dass mal wieder Prüfungszeit für alle „armen“ Studenten herrscht. Okay, „arm“ sind wir ja angeblich nicht – entweder sorgen unsere Eltern oder Vater Staat zumindest für einen überlebensfähigen Geldbeutel – schließlich sind wir „reich an Bildung“. Was meinem SuB leider so gar nichts bringt. Denn statt mich mal um ihn zu kümmern (er geht vermutlich demnächst zur Polizei und verklagt mich wegen Vernachlässigung), wälze ich nur Unibücher, Uniskripte und Uni-pdfs. Begeisterung.

Also muss ich mir jetzt mal selber Motivation „anschreiben“ (nein, nicht antrinken, dann geht das mit dem Lernen wirklich gar nicht mehr):

Nach den Prüfungen hab ich nur noch die vier Hausarbeiten zu schreiben. — Ok. Das war gerade das Gegenteil von Motivation. Neuer Versuch:

Wenn ich nur noch die Hausarbeiten schreiben muss, habe ich den Kopf frei für meine privaten Bücher, denn den Kram aus den Fachtexten muss ich mir nicht reinprügeln sondern nur in den Text einpassen den ich schreibe. — Klingt doch besser 😉

Also, was steht an, wenn meine Prüfungen weg sind:

1. Pan-Thau-Ra Band 3 wird zu Ende verschlungen, kann ja nicht sein, dass ich immer noch auf Seite 200 stecke. – Dazu wird natürlich auch so schnell wie möglich ’ne Rezi gebloggt.

2. Dann folgen meine Freiexemplare. Dank Vorablesen.de bin ich bald Besitzerin von Julia Talbots „Dämonenherz“ und das muss natürlich rezensiert werden. Nebenbei:

3. Mein Leserunden.de-Freiexemplar von Ju Honischs „Salzträume“ (Bd.1). Das ist meine erste Leserunde und ich freu mich schon riesig drauf!!!

4. Meine Weihnachtsgeschenke müssen auch noch beachtet werden: Die Bände 1 & 2 von der Blackdagger-Reihe und „Verblendung“ von Stieg Larsson.

Und Damit bin ich dann wohl bis zu meinem Geburtstag (und darüber hinaus) ausgelastet – und da werden sicher auch wieder einige Schätze auf dem Gabentisch landen 🙂

Bis demnächst also – und drückt mir die Daumen!

Estel

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Jaja, Weihnachten geht an niemandem spurlos vorüber. Schon gar nicht an uns Leseratten.

Meistens ist es ja die Waage die uns nach Weihnachten so ein bisschen die Laune verdirbt – vor allem, wenn sie anzeigt, dass die neuesten Buchzugänge die Belastbarkeit des Bücherregals so langsam aber sicher bis zum Geht-Nicht-Mehr ausreizen. Zumindest bei denen, die ihre Bücher nicht nur einfach ins Regal stellen sondern sie stapeln, in mehreren Reihen hineinstellen und darüber auch die letzten Hohlräume ausnutzen. Wenn Bücher nicht ein wesentlich besserer Zeitvertreib wären, würde ich demnächst wohl besser in Billy-Regale investieren.

Aber die lassen sich halt so schlecht mitnehmen – und unterhaltsam sind sie nur, wenn man darin viele hübsche Bücher findet.

A propos Mitnehmen. Da gibt es noch eine weitere – in diesem Fall positive – Weihnachtsauswirkung: Eine Büchertasche. Gibt es bei Thalia, wenn ich mich nicht ganz doll täusche. Meine ist knallgrün und in lila steht „Lieblingsbuch“ aufgestickt darauf. Passt genau ein Buch hinein (das was ich bisher ausprobiert habe, hatte mehr als 500 Seiten), was dann endlich ohne abgestoßene Ecken oder nasse Flecken überall mit hingeschleppt werden kann. Heißt für mich im Klartext: Endlich meine dicken Schmöker mitnehmen, ohne dass ich mir Sorgen um meine hübschen Büchlein machen muss.

Gleich ausprobiert hab ich das natürlich direkt nach den Weihnachtsferien – und bin begeistert! Auch wenn das natürlich wieder ungeahnte Konsequenzen nach sich zog:

Seit Mitte November, als meine Eltern es mir von einem „Grabbeltisch“ aus Bielefeld mitbrachten, las ich an Frank Borschs „Pan-Thau-Ra  01 Die Lebenskrieger“. Das ist – man kann es sich bei mir im Moment fast denken – ein Perry Rhodan. Nur halt als Taschenbuch. Da schreiben die Autoren halt nicht Heftweise, sondern Buchweise. Band 1 ist von Frank Borsch, Teil zwei dann von Andreas Brandhorst und der letzte Teil dieser Trilogie ist von Mark Hillefeld. Jedenfalls habe ich immer nur Abends und am Wochenende lesen können – denn mit in die Uni schleppen wollte ich es (obwohl Mängelexemplar) nicht. Und Abends war ich meist zu müde, am Wochenende hatte ich immer viel zu tun. Die Zeit die ich in Bus und Bahn verbringe um zur und von der Uni zu kommen, hätte ich also gut und gerne in die Bücher investieren können – ist ja „leere Zeit“ irgendwie.

Nun kann ich das – und siehe da, ich bin mit den letzten 250 Seiten von Pan-Thau-Ra 1 innerhalb der letzten Woche fertig geworden. Auch da gab es natürlich einen Haken – näblich die Bände 2 und 3. Inzwischen gibt es alle drei Bücher in einem Band – was mir aber herzlich wenig gefiel – wenn, dann möchte ich alle Bücher möglichst passend zueinander haben. Also schnell mal das Online-Buchparadies das nach einem Fluss benannt wurde aufgerufen und geschauf was der Spaß denn kostet. Der Preis hat mich jedoch weniger verschreckt (12€ pro Buch, aber dafür je knapp 500 Seiten Lesestoff), vielmehr war die Amazonsche Aussage „nur noch 1“ bzw. „nur noch 2 auf Lager“, das was mich fast in Panik versetzt hat. Band 1 war also vermutlich doch kein wirkliches Mängelexemplar, sondern eher ein Buch, dessen Preisbindung abgelaufen war. Und den Folgebänden schien es bald ähnlich zu gehen.

Langer Rede kurzer Sinn: Nun liegen hier alle drei Bände hübsch nebeneinander. Und die Konsequenz der Buchtaschen ist wohl, dass man zwar a) seine Lieblinge gut geschützt transportieren kann, aber dafür b) auch viel mehr Lesestoff benötigt. Sozusagen die Nebenwirkungen.

Wie gut, dass ich damit leben / lesen kann.

Estel

Ein frohes Neues Jahr euch allen! Auf dass immer genügend Lesestoff vorhanden ist 😉

Ich habe das neue Jahr lesetechnisch definitiv mit einer Verbesserung begonnen:

Nichts für ungut aber das letzte Heft, welches ich von der Perry Rhodan-Erstauflage in den Händen hielt („Operation Hathorjan“ von Rainer Castor) war definitiv nichts für mich.

 

Es reihten sich Zahlenkolonnen aneinander, in denen beschrieben wurde, welcher Planet in welchem System in welcher Galaxie wieviele Lichtjahre von der Erde entfernt ist und in welchem Bereich dieser denn in der Milchstraße liegt. Das Ganze wurde dann garniert mit Angaben zu Geschwindigkeitsmöglichkeiten, vielen fiktiven Fachbegriffen und zur Abwechslung noch einigen Zahlen. Eine Handlung war für mich kaum zu erkennen – kaum dass man mal dachte, man könne einfach mal lesen (ohne sich durch Zahlen zu quälen) – schon folgte die nächste Kolonne. Schade eigentlich – war es doch mein erstes Heft, in dem Atlan vorkam…

Die Verbesserung ist jetzt eindeutig eingetreten, als ich nach ca. 45 von 59 Heftromanseiten beschloss zum ersten Mal in meiner Perry-Geschichte zu kapitulieren: Ich nahm das nächste Heft zur Hand (man merkt, ich bin im Rückstand, denn während ich bei Heft 2516 bin, bewegen sich die meisten Figuren im Heft 2524). Das nennt sich „Die Tauben von Thirdal“ und wurde von Leo Lukas geschrieben. Nicht nur meine Lieblingsfigur Gucky hat endlich einen großen Auftritt – nein auch Zahlen finden sich größtenteils nur in Form von Seitenzahlen. Damit kann ich leben.

Noch bin ich nicht weit gekommen – aber das Cover sieht schonmal vielversprechend aus. Und ich glaube kaum, dass mit „Tauben“ in Thirdal die Vogelarten gemeint sind – zumal auf dem Cover eher schwarze Schmetterlinge flattern. Mal sehen wie das ausgeht. Werde berichten.

Estel