Vor ungefähr zwei bis zweieinhalb Jahren habe ich einen sehr ungewöhnlichen Leserbrief geschrieben – fünf Wordseiten lang, und über mehrere Wochen hinweg geschrieben. Der ging damals an Christian Montillon, LKS-Onkel und Exposéautor von Perry Rhodan Action, nachdem ich eine ganze Weile damit zugebracht habe den (abiturbedingten) Rückstand beim Lesen der PRA-Hefte aufzuholen. Übrigens wurde ein kleiner Teil dieses Briefes auf der letzten LKS mit Leserbriefen von PRA auch veröffentlicht.

Damals habe ich den Versuch, mich wieder an die aktuelle Handlung „ranzulesen“ als Aufholjagd bezeichnet. Die Aufholjagd 2.0 bezieht sich also auf was ganz ähnliches: Gestern, am 5.11.2010 erschien Heft Nr. 2568 der Erstauflage – und ich bin gerade bei Heft 2534 angekommen. Alles klar? Ich muss wirklich ein „bisschen“ was nachholen, wenn ich, das ist trotz Unistress mein Ziel, Pünktlich zum Staffelende (Heft 2600) wieder in der aktuellen Handlung ankommen will.

Glücklicherweise habe ich im Moment das Glück, jede Woche ca. zwei oder drei Hefte lesen zu können, macht insgesamt dann gute drei bis vier Monate… Ist also noch zu schaffen – hoffe ich!

Seit ich aus Spanien zurück bin, bzw. seit ich den Andromeda-Wälzer beendet habe, hab ich „schon“ die Hefte 2524 bis 2533 gelesen, wie gesagt 2534 ist momentan „in Arbeit“. Soweit ist die Handlung ziemlich gut, die Frequenz-Monarchie ist ein typischer Gegner, bissl besser als die guten Terraner, völlig unbekannt daher auch nicht durchschaubar – aber, soweit sich das bisher überblicken lässt, kein zu übermächtiger Gegner.

Was mich jedoch stört ist, dass die Handlung immer so abrupt umschaltet – im einen Heft geht es noch um Perry, seine Begleiter und die Erlebnisse im Polyport-Netz und im nächsten plötzlich um Atlan, Gucky und irgendwelche eigenartigen Planetenvölker. Mir ist schon klar, dass man schlecht Perry alles im Alleingang machen lassen kann – aber ich fänds besser wenn der Namensgeber der Heftserie nicht einfach mal zehn Hefte lang so gar nicht vorkommt, dann nur zwei oder drei Hefte wieder da- danach aber schon wieder weg ist! Da könnte man „Perry Rhodan“ ja gleich in „Perrys lustige Kumpel und… ach ja, Perry“ umbenennen.

Okay, zugegeben, jetzt werd ich fies. Ich gehöre wohl aber zu den Lesern, die die Reihe wegen des Titelhelden (und natürlich auch wegen der „lustigen Kumpel“) lesen. Und ich mag es nunmal nicht, wenn die Hauptfigur über längere Zeit in einer Szene hockt, als hätte man in einem Film auf „Pause“ gedrückt – nur um besagten Titelhelden wieder loslaufen zu lassen, wenn die Nebenfiguren den Weg bereitet haben, oder zumindest auf ihre eigenen Kosten gekommen sind. In der Hinsicht fehlt mir PRA ein wenig – zwar ist die Handlung der Erstauflage durchaus spannend, aber es ermüdet irgendwann, wenn man sich von Heft zu Heft immer wieder auf einen neuen Schauplatz inkl. neuer Akteure einstellen muss. Das war bei PRA schon durch die 12-Heft-Zyklen nicht möglich.

Nun gut, ich werde mich weiter an die „Gegenwart“ ranlesen, und hoffe dass ich nach Heft 2534 nicht wieder zehn Hefte auf meinen Lieblingsprotagonisten warten muss. Weitere Meinungen zur Handlung gibt es dann wieder hier, wenn ich was zu meckern gefunden hab 😉

 

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