Archive for Januar, 2011


Geschrieben wurde Alle Jahre schon wieder von Axel Hacke.

Gewinn-Buch vom UNICUM-Facebook-Account.

Ausgabe von 2009 / Erhalten November 10/ Gelesen Anfang Dez. 10

In dem Buch „Alle Jahre schon wieder“ nimmt der Autor Axel Hacke in seinen Kurzgeschichten zauberhaft den gesamten „Weihnachtswahnsinn“ auf die Schippe – ohne dabei die ganz besondere Magie dieses Festes zu zerstören. Im Gegenteil, gleich zu Beginn geht es um weihnachtliche Kindheitserinnerungen, später darum, dass man selber diese Erinnerungen für die eigenen Kinder zu kreieren versucht.
Natürlich darf auch die ein oder andere – sehr amüsante – Spitze gegen die vorweihnachtliche Geschenkejagd oder die nachweihnachtliche Umtauschrennerei nicht fehlen.
Mit viel Humor bereitet Axel Hacke dem Leser ebenso viel Freude, wenn das Buch auch leider sehr kurz ist. Kurz: Genau die richtige Lektüre für die Bahnfahrt auf dem Weg zur Geschenkejagd (oder für die Rückkehr von selbiger). Absolut empfehlenswert!

Geschrieben wurde Todesrätsel von Shelley Freydont, es ist der zweite Teil ihrer Sudoku-Krimireihe. Teil 1 heißt Tödliches Sudoku.

Ausgabe von 2008 / Erhalten September 2010/ Gelesen Mitte Dez. 10

In „Todesrätsel“ schreibt Shelley Freydont abermals über die Kleinstadt Granville und einen Mordfall, der sich um Sudokus dreht.
Wieder ist Kate hierbei nicht nur in die Ermittlungen verwickelt, sie versucht auch nebenbei noch sich um ihren Schützling zu kümmern, sich den kleinkarierten Bewohnern ihrer Heimatstadt anzupassen und ihr geerbtes Museum für Rätsel zu leiten. Und dass sie dem neuen Chief bei den Ermittlungen nicht in die Quere kommen soll, sich von ihm aber eigenartig angezogen fühlt macht die Sache nicht leichter.

Ich möchte hier nicht zu viel verraten – nur dass es a) besser ist den Vorgänger „Tödliches Sudoku“ zu lesen, b) das Buch zwar nicht mit super-genialen Wendungen aufwarten kann es aber c) ein toller Schmöker für ruhige Wintertage ist (es spielt im Winter), der wirklich Freude bereitet, auch wenn manches vielleicht etwas vorhersehbar erscheint.

Geschrieben wurde Fall of Giants von Ken Follett.

Ausgabe von 2010 / Erhalten November 2010/ Gelesen Mitte Nov. 10 – Ende Nov. 10

In Ken Folletts erstem Teil – „Fall of Giants“ / „Sturz der Titanen“ – seiner Jahrhundert-Trilogie, geht es in aller erster Linie um den ersten Weltkrieg. Doch anstatt seine Leser mit vielen Fakten zu überfordern, schafft Ken Follett es, durch fiktive Figuren, die er in dieser Zeit agieren lässt, diese für uns heute nicht mehr wirklich greifbare Welt lebendig werden zu lassen. So bangt man mit den Soldaten im Stellungskrieg in Frankreich, hofft mit den zurückgebliebenen Frauen, ärgert sich über deren fehlendes Wahlrecht und stürzt in Russland die Zarenherrschaft oder kämpft in den USA gegen den Kriegseintritt. All diese verschiedenen Schauplätze sind dadurch verbunden, dass die Hauptfiguren irgendeine Beziehung zueinander haben – und Ken Follett schildert die Unterschiedlichkeit dieser Beziehungen und ihre Folgen wahrlich meisterhaft!
Doch nicht nur die persönliche Ebene ist spannend zu lesen, auch die politischen Gegebenheiten sind keinesfalls langweilig. In diesem historischen Roman hofft man auch wider besseres Wissen darauf, dass der verdammte Krieg doch bitte verhindert werde. Oder nicht so lange andauere… Und selbst das Wissen, dass der Krieg nun doch viel Zeit verschlungen hat, tut der Spannung keinen Abbruch.

Ken Follett hält mit diesem Buch eines seiner Versprehen: „I don’t want my readers to sleep.“ („Ich möchte nicht, dass meine Leser schlafen.“) Danke Ken, für mehrere durchlesene Nächte und diese schicken Augenringe 🙂

Ich habe übrigens die englische Ausgabe gelesen, welche sich sehr angenehm lesen lässt, und noch dazu wunderschön aussieht (die Ausgabe mit dem zweigeteilten Cover). Dass Ken Follett sie mir signiert hat tut natürlich sein übriges 😉

 

(Quelle: Amazon.de)

Zusammenfassung 2010

Nun gut, ich habe es leider nicht geschafft zu jedem gelesenen Buch eine Rezension zu schreiben, aber das heißt nicht, dass ich nicht eine Liste habe, welche Bücher zu den „Gelesenen 2010“ gehören. Rezensionen werden unter Umständen dann einfach nachträglich ergänzt.

Eine wirkliche Reihenfolge habe ich auch nicht, ist aber nach Autor sortiert (im Falle von Perry Rhodan-Büchern sind die Titel unter „Perry Rhodan“ aufgelistet):

Beckett, Simon:

Leichenblässe
Calling of the Grave

Buddenbohm, Maximilian:

Es fehlt mir nicht, am Meer zu sein

Clarke, Stephen:

Merde actually
Merde happens

Follett, Ken:

Fall of Giants

Freydont, Shelley:

Todesrätsel

Glattauer, Daniel:

Gut gegen Nordwind
Alle sieben Wellen

Hacke, Axel:

Alle Jahre schon wieder

Honisch, Ju:

Das Obsidianherz
Salzträume Bd.1
Salzträume Bd.2

Perry Rhodan:

Pan-Thau-Ra 1 – Die Lebenskrieger, Frank Borsch
Pan-Thau-Ra 2 – Die Trümmersphäre,
Andreas Brandhorst
Pan-Thau-Ra 3 – Die Quantenfestung,
Marc Hillefeld

Andromeda (Sammelband, 6 Bücher)

Schaab, Niklas:

Das House-Buch für Hypochonder

Talbot, Julia:

Dämonenherz

Ward, J.R.:

Black Dagger – Nachtjagt / Blutopfer

 

–> Das sind insgesamt 9164 Seiten.

Hinzu kommen noch die Perry Rhodan Heftromane 2515 – 2538, die jeweils ca 60 Seiten haben, macht 1380 Seiten.

–> Insgesamt habe ich in 2010 also 10544 Seiten gelesen, ob nun als Buch oder Hefrtoman. (Nicht mitgerechnet allerdings dutzende Pflichttexte für die Uni…)

Geschrieben wurde Es fehlt mir nicht, am Meer zu sein von Maximilian Buddenbohm.

Testleser-Buch von Lovelybooks.de

Ausgabe von 2010/ Erhalten Dezember 2010/ Gelesen Ende Dez 10

„Es fehlt mir nicht, am Meer zu sein“, ist ein Buchtitel, der mich sowohl angesprochen, als auch irgendwie abgestoßen hat. Angesprochen, weil ich, nur wenige Monate nach meinem ersten (bewusst erlebten) Urlaub am Meer nahezu jeden Tag an diese Zeit zurück denke. Abgestoßen hat mich der Titel aber irgendwie, weil er so … falsch in meinen Ohren klang. Mir fehlt es nämlich sehrwohl am Meer zu sein, weshalb ich gespannt war, was der Autor mit diesem ungewöhnlichen Titel denn bezweckt.

Das Buch ist eine Anekdotensammlung mit Geschichten, die sich so, oder so ähnlich, oder vielleicht auch gar nicht so ähnlich zugetragen haben. Es sind die Erinnerungen eines Jungen aus Travemünde, der dort aufwächst, Touristen und Einheimische beobachtet und sich so seine ganz eigenen Gedanken zu jedem einzelnen macht.

Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen – die Geschichten sind allesamt interessant und flüssig zu lesen, mal amüsant, mal nachdenklich stimmend, aber immer irgendwie mit einer ganz eigenen Faszination. Besonders gefallen haben mir die teilweise tiefgründigen Erkenntnisse, die quasi nebenbei einfließen und mich als Leser immer wieder haben selber nachdenken lassen.
Was mir nicht ganz so gefiel, ist dass – so kam es jedenfalls bei mir an – diese Faszination Meer einfach als Macke der Touristen abgetan wurde. Touristen mögen den Geruch von vergammelndem Tang, Touristen gucken sich blöde die vielleicht wirklich banale Küste an. – Ich selber lebe seit fast 16 Jahren in Dresden, und ertappe mich immer wieder dabei, wie ich – den Touristen aus aller Welt nicht unähnlich – die Schönheit dieser Stadt bewundere, auch an vermeintlich banalen Ecken. Ich denke, Faszination Meer und Faszination Dresden sind sich ähnlich: Nämlich für jeden unterschiedlich. Sowohl für Einheimische als auch Besucher.
Diese Differenzierung hat mir gefehlt.

Ansonsten ein schönes Buch, tiefgründig, amüsant, kurz: Die richtige Lektüre für die Ferien – selbst wenn es die Weihnachtsferien sind 😉 Aber die Aussage des Titels müsste für mich dennoch eine Winzigkeit abgeändert werden:

Es fehlt mir am Meer zu sein.