Archive for Februar, 2011


Bisher nie bei einem ARG dabei gewesen, habe ich mich nun mal daran gewagt. Und was passiert? Prompt bekomme ich mysteriöse Post aus Spanien.

 

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Geschrieben wurde Hex Hall – Wilder Zauber von Rachel Hawkins.

Gewinn-Buch vom LYX-Verlag-Facebook-Account.

Ausgabe von 2010 / Erhalten Dezember 10/ Gelesen 20./21.2.2011

„Hex Hall – Wilder Zauber“ ist das erste Buch von Rachel Hawkins, und der erste Teil der Hex-Hall-Reihe (Teil 2 erscheint im März 2011).

Es geht um Sophia „Sophie“ Mercer, eine junge Hexe die einfach nicht verstehen kann, dass sie ihre Kräfte vor normalen Menschen geheim halten muss. Also wird sie nach einem ihrer größeren Verstöße gegen diese Regel in ein Internat geschickt, in dem auch andere Hexen, Elfen, Gestaltwandler wie sie leben.
Dort verknallt sie sich unsterblich in Archer – den heißesten Typen der Schule -, legt sich mit den Oberzicken an und befreundet sich mit der Außenseiterin Jenna, der einzigen Vampirin.

Doch dann werden Schülerinnen angegriffen – und alles scheint auf Jenna zu deuten. Und wieso scheint Archer nun doch ein Auge auf sie geworfen zu haben? Und hat mit allem vielleicht diese mysteriöse Bruderschaft zu tun, die alle Zauberwesen auslöschen will?

Hex Hall 1 ist ein sehr amüsant und flott geschriebenes Buch, gut für Zwischendurch für alle die gerne lockere Mysterygeschichten lesen. Sehr anspruchsvoll ist es nicht, aber das muss ja auch nicht immer sein. Mir hat es gut gefallen und ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt. Leider muss ich nun auf Band 2 warten, denn Teil 1 endet mit einem leichten Cliffhanger.

Quelle: Amazon.de(Quelle: Amazon.de)

Hier der Trailer zu „Nicht weit vom Stamm“, von Oliver Uschmann – einem neuen Buch, welches im Verlag script5 erscheint.

Einfach mal reinschauen, klingt spannend und sehr vielversprechend 🙂

Und hier gleich auch mal ein Teil der Kurzbeschreibung:

Sven hat die schiefe Bahn verlassen und ist am Ziel angekommen: ganz unten. Seine Tage verbringt er im Rausch, seine Nächte wahlweise mit Sex oder Prügeleien. Dabei stünden ihm alle Türen offen, sagt sein Vater – hätte Sven sie nicht vor fünf Jahren zugeschlagen.
Als seine Schwester bedroht wird, findet sich Sven in seinem schlimmsten Albtraum wieder…

(Zur Seite des Buches beim Verlag geht es hier: http://www.script5.de/titel/titel-12889_nicht_weit_vom_stamm.html  –> da gibt es auch die ganze Kurzbeschreibung)

Was Sven wohl erlebt? Wie reagiert er auf die Bedrohung? Und was ist mit seiner Schwester? Und was für eine Rolle spiels Svens Vater?  – Wer das wissen möchte, muss wohl das Buch lesen! 🙂

Dieses Jahr wird Perry Rhodan 50 – also die Serie, unser guter Perry hat ja inzwischen ein paar tausend Jährchen mehr auf dem Buckel. Ich bin bald 21 – jeder der rechnen kann wird also einsehen, dass man mich nicht als „Fan der ersten Stunde“ bezeichnen kann. Das gilt allerdings nur für die Erstauflage, Atlan-Heftreihen, Silberbände… okay, okay, es gilt für alles aus dem Perryversum außer Perry Rhodan Action.

Perry Rhodan Action ist eine Heftromanserie die in der „guten alten Zeit“ spielt – nämlich in der Anfangszeit der Perry-Storyline, im 22. Jahrhundert – und nicht wie zur Zeit die Erstauflage im Jahr 5050. In Mini-Zyklen á 12 Heften erschien PRA zweiwöchentlich von April 2008 bis August 2009, als sie schließlich eingestellt wurde.

PRA war der Versuch a) Action in der Handlung stärker zu betonen, aber vor allem b) heutige Autoren auf die damalige Zeit loszulassen. Es ging darum die Faszination der Anfangszeit aufzugreifen – und vielleicht den ein oder anderen Neuleser zu ködern.

Bei mir hat das gewirkt – denn mal ehrlich: Wenn man am Kiosk Hefte mit einer Nummerierung sieht, die weit über die 2000 hinausgeht, dann fühlt man sich doch etwas erschlagen. Oder überfordert. Oder beides. Ich persönlich war aber schon immer neugierig auf diese Hefte, von denen meine Eltern – beide früher Perry-Leser – schon so viel erzählt hatten. Ein Mann der auf dem Mond Außerirdische trifft – mit einem ungeahnten technologischen Vorsprung! Kann sein, dass das eine Nebenwirkung vom Geburtsjahr 1990 ist, aber allein die Vorstellung, dass dieser Mann die Technik nicht einfach seinem Land als Kriegsmittel überlassen hat sondern genutzt hat um die Menschheit zu einen (und um das Universum zu erkunden), hat mich nicht mehr losgelassen. Addiert man dazu mein Interesse an allem „was da oben möglich sein könnte“, ist es logisch, dass die Heftserie mich über kurz oder lang in ihren Bann ziehen würde.

Doch 2000-hastenichgesehen? Ohne mich.

Aber dann kam PRA – und für mich die Gelegenheit mir diese Serie mal genauer anzuschauen. Vor allem zu einer Handlungszeit die  auch für Neulinge zumindest halbwegs überschaubar wirkt. Und dann war ich mittendrin in einer Welt, in der Aliens auf der Erde ein-und ausgingen, Mutanten unvorstellbare Fähigkeiten besaßen und das Leben so viel faszinierender wirkte als die Realität. (Ich muss dazu sagen, 2008 schrieb ich gerade Abitur als die ersten Hefte erschienen, da war mein Leben weniger faszinierend als vielmehr angsteinflößend.)

Umso trauriger war ich, als 2009 dann das letzte Heft erschien. Gut, statt dem einen geplanten 12-Hefte-Zyklus gab es sogar 3 dieser Staffeln, aber irgendwie reichte mir das nicht. Also musste ab Heft 2500 doch die Erstauflage herhalten und nebenbei habe ich die alten – leider leicht müfflig riechenden – Silberbände (1-9) meiner Eltern aus dem Keller gekramt.

Aber ehrlich?

Irgendwie fehlt mir PRA immer noch. Ja, die Erstauflage ist spannend, die Charaktere größtenteils faszinierend, die Geschichten gut geschrieben. Aber mir fehlen die alten Charaktere – Betty Toufry, Tako Kakuta oder Iwan Iwanowitsch Goratschin. Oder die neuen Charaktere in der alten Zeit – Tanisha, das ganz besondere Mutantenkind. Oder Lazaru, der war echt klasse – ich hab mich riesig gefreut, als er, der er in der ersten Staffel vorkam, plötzlich auch in der dritten auftauchte.
Was wenn nun totgesagte wirklich länger Leben und PRA ein Revival erleben würde? Ich wäre dabei – auch mit chronisch leerem Studentengeldbeutel.

Bei Facebook gibt es nun eine Seite, die möglicherweise, eventuell, vielleicht der Beginn des Neuanfangs ist:

http://www.facebook.com/#!/pages/Relaunch-f%C3%BCr-Perry-Rhodan-Action/179445155431993

Ich hoffe, dass ganz viele den „Gefällt mir“/“Like“-Button drücken 🙂

Geschrieben wurde Ein Jahr in Andalusien von Veronica Frenzel.

Weihnachtsbuch

Ausgabe von ??? / Erhalten Dezember 10/ Gelesen Anfang Feb. 10

Sonnenschein, Olivenbäume, Flamenco, Stiere, Sherry, Gazpacho, Lebensfreude.

All das, was nach Spanien-Klischee klingt, ist in Andalusien lebendig, hier hat es seinen Ursprung.
Wie lebt es sich also da, wo die Klischees lebendiger sind als an jedem anderen Flecken dieses faszinierenden Landes?

Veronica Frenzel, Journalistin, beschreibt ihre ganz persönlichen Erlebnisse von einem „Jahr in Andalusien“. Mal ist sie in Granada und versucht vor der atemberaubenden Kulisse des maurischen Palastes Alhambra Flamenco zu erlernen. Mal stürzt sie sich in das Hippie-Leben eines kleinen, fast hinterwäldlerisch gelegenen Dorfes.

Auf jeder Seite spürbar: Diese große Faszination die von Andalusien ausgeht und niemanden, der sie einmal kennen gelernt hat, wieder loslässt. Sie beschreibt die Fremdheit der Kultur, die manchmal so ganz anders ist als die der Deutschen. Aber trotz aller Unterschiede zeigt sie, wie aufgeschlossen und freundlich dieser Teil von Spanien ist.

Beim Lesen musste ich mehr als einmal schnell blinzeln – denn es kommt ein eigenartiges Heimweh auf nach dem Land, dass ich so anders und doch so ähnlich wie Veronica Frenzel erlebt habe.

Dieses Buch ist ein Muss für jeden, der Andalusien liebt!

 

(Quelle: Amazon.de)