Category: Reisebericht


„Mit 80 Ängsten um die Welt“, Yannik Mahr, vgs-Verlag.

Terrorismus, Malaria, Hygienemängel in Hotels… wieso machen wir noch gleich Urlaub?

Weil wir uns die schönsten Stellen (oder die weniger schönen, je nach Geschmack des Reisenden) dieses Planeten ansehen wollen: Meere, Berge, kurz: tolle Landschaften gewürzt mit der Kultur des jeweiligen den Landstrich bevölkernden Völkchens.

Doch was tun, wenn die Angst vor oben genannten mehr oder weniger präsenten Gefahren nicht nur für Unwohlsein sondern zur Reiseabstinenz führt? Man bekämpft diese Ängste – am besten in dem man anfängt dieses Buch zu lesen.

Auf lustige und sich selbt manchmal ein wenig veräppelnde Weise schreibt Fernreiseangsthase Yannik Mahr, wie er seine Ängste besiegt, oder vielmehr zu überwinden gelernt hat – und welche Tricks ihn vor dem Durchdrehen bewahren.

Ich habe selten so viel bei der Lektüre eines Reiseführers gelacht (okay, ein wirklicher Reiseführer ist es nicht, aber dafür ein Vor-Reise-Führer) – absolut empfehlenswert und für jeden, den das Fernweh packt genau richtig. Entweder man ist für eine Weile von allen Reisegelüsten geheilt, oder – leider bei mir der Fall – man will erst Recht hinaus in die große weite Welt.

… und jetzt hoffe ich insgeheim auf eine Fortsetzung des Buches 🙂

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Geschrieben wurde Ein Jahr in Andalusien von Veronica Frenzel.

Weihnachtsbuch

Ausgabe von ??? / Erhalten Dezember 10/ Gelesen Anfang Feb. 10

Sonnenschein, Olivenbäume, Flamenco, Stiere, Sherry, Gazpacho, Lebensfreude.

All das, was nach Spanien-Klischee klingt, ist in Andalusien lebendig, hier hat es seinen Ursprung.
Wie lebt es sich also da, wo die Klischees lebendiger sind als an jedem anderen Flecken dieses faszinierenden Landes?

Veronica Frenzel, Journalistin, beschreibt ihre ganz persönlichen Erlebnisse von einem „Jahr in Andalusien“. Mal ist sie in Granada und versucht vor der atemberaubenden Kulisse des maurischen Palastes Alhambra Flamenco zu erlernen. Mal stürzt sie sich in das Hippie-Leben eines kleinen, fast hinterwäldlerisch gelegenen Dorfes.

Auf jeder Seite spürbar: Diese große Faszination die von Andalusien ausgeht und niemanden, der sie einmal kennen gelernt hat, wieder loslässt. Sie beschreibt die Fremdheit der Kultur, die manchmal so ganz anders ist als die der Deutschen. Aber trotz aller Unterschiede zeigt sie, wie aufgeschlossen und freundlich dieser Teil von Spanien ist.

Beim Lesen musste ich mehr als einmal schnell blinzeln – denn es kommt ein eigenartiges Heimweh auf nach dem Land, dass ich so anders und doch so ähnlich wie Veronica Frenzel erlebt habe.

Dieses Buch ist ein Muss für jeden, der Andalusien liebt!

 

(Quelle: Amazon.de)