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Hier der Trailer zu „Nicht weit vom Stamm“, von Oliver Uschmann – einem neuen Buch, welches im Verlag script5 erscheint.

Einfach mal reinschauen, klingt spannend und sehr vielversprechend 🙂

Und hier gleich auch mal ein Teil der Kurzbeschreibung:

Sven hat die schiefe Bahn verlassen und ist am Ziel angekommen: ganz unten. Seine Tage verbringt er im Rausch, seine Nächte wahlweise mit Sex oder Prügeleien. Dabei stünden ihm alle Türen offen, sagt sein Vater – hätte Sven sie nicht vor fünf Jahren zugeschlagen.
Als seine Schwester bedroht wird, findet sich Sven in seinem schlimmsten Albtraum wieder…

(Zur Seite des Buches beim Verlag geht es hier: http://www.script5.de/titel/titel-12889_nicht_weit_vom_stamm.html  –> da gibt es auch die ganze Kurzbeschreibung)

Was Sven wohl erlebt? Wie reagiert er auf die Bedrohung? Und was ist mit seiner Schwester? Und was für eine Rolle spiels Svens Vater?  – Wer das wissen möchte, muss wohl das Buch lesen! 🙂

Zusammenfassung 2010

Nun gut, ich habe es leider nicht geschafft zu jedem gelesenen Buch eine Rezension zu schreiben, aber das heißt nicht, dass ich nicht eine Liste habe, welche Bücher zu den „Gelesenen 2010“ gehören. Rezensionen werden unter Umständen dann einfach nachträglich ergänzt.

Eine wirkliche Reihenfolge habe ich auch nicht, ist aber nach Autor sortiert (im Falle von Perry Rhodan-Büchern sind die Titel unter „Perry Rhodan“ aufgelistet):

Beckett, Simon:

Leichenblässe
Calling of the Grave

Buddenbohm, Maximilian:

Es fehlt mir nicht, am Meer zu sein

Clarke, Stephen:

Merde actually
Merde happens

Follett, Ken:

Fall of Giants

Freydont, Shelley:

Todesrätsel

Glattauer, Daniel:

Gut gegen Nordwind
Alle sieben Wellen

Hacke, Axel:

Alle Jahre schon wieder

Honisch, Ju:

Das Obsidianherz
Salzträume Bd.1
Salzträume Bd.2

Perry Rhodan:

Pan-Thau-Ra 1 – Die Lebenskrieger, Frank Borsch
Pan-Thau-Ra 2 – Die Trümmersphäre,
Andreas Brandhorst
Pan-Thau-Ra 3 – Die Quantenfestung,
Marc Hillefeld

Andromeda (Sammelband, 6 Bücher)

Schaab, Niklas:

Das House-Buch für Hypochonder

Talbot, Julia:

Dämonenherz

Ward, J.R.:

Black Dagger – Nachtjagt / Blutopfer

 

–> Das sind insgesamt 9164 Seiten.

Hinzu kommen noch die Perry Rhodan Heftromane 2515 – 2538, die jeweils ca 60 Seiten haben, macht 1380 Seiten.

–> Insgesamt habe ich in 2010 also 10544 Seiten gelesen, ob nun als Buch oder Hefrtoman. (Nicht mitgerechnet allerdings dutzende Pflichttexte für die Uni…)

… könnte man meinen, wenn man sich mal meine Gewinnspielhistorie ansieht. Denn immer in der Vorweihnachtszeit scheint mich die Gewinnspielwut zu packen und ich mache nahezu überall mit. Ehrensache ist es dann natürlich auch bei den Verlagsseiten (oder ihren Facebook-Accounts) mitzuspielen. Und vermutlich ist es nur reine Mathematik, dass ich – bei vielen Gewinnspielteilnahmen – auch irgendwann gewinne.

Nur die Masse der Gewinne erstaunt mich mittlerweile! Hier eine kurze Übersicht:

18.11.2010

Gewinn des Hörbuches „Der Mitternachtspalast“ von Caslos Ruíz Zafón durch den Argron-Verlag-Account bei Facebook.

22.11.2010

Gewinn des Buches „Alle Jahre schon wieder“ von Axel Hacke durch den UNICUM-Account bei Facebook.

30.11.2010

Gewinn des Buches „Das Lied der roten Erde“ von Inez Corbi durch vorablesen.de.

13.12.2010

Gewinn des Buches „Es fehlt mir nicht, am Meer zu sein“ von Maximilian Buddenbohm durch lovelybooks.de (ich bin eine von 25 Testlesern).

15.12.2010

Gewinn des Buches „Hex Hall – Wilder Zauber“ von Rachel Hawkins durch den LYX-Verlag-Account bei facebook.

21.12.2010

Gewinn des Buches „Der Ruf der Highlands“ von Amy Cameron durch vorablesen.de. (Eine sehr gute Freundin hat zeitgleich gewonnen!)

23.12.2010

Gewinn des Buches „Mini Shopaholic“ von Sophie Kinsella durch den Goldmann-Verlag-Account auf facebook. (Meine Schwester hat zeitgleich gewonnen!)

Und das Jahr ist noch nicht zu Ende…. 😉

Nein – ich schreibe jetzt keine Rezension zu einem Beziehungsratgeber, Hochzeitsplaner, oder irgendeinem „Ich war nur Brautjungfer, niemals die Braut“-Frauenroman. Ich möchte nur einen kleinen Zwischenbericht zu meiner Blog-Uptade-Aktion abgeben.

Meine Schwester heiratet nämlich am 2.10., und wer mal einen Blick auf den Kalender wirft, der wird sehen, dass das gar nicht mehr so lange hin ist. Für sie bedeutet das Last-Minute-Stress und der Versuch trotz Schlafmangel irgendwie auszusehen, als wäre sie gerade zwei Wochen in Spanien gewesen. Für mich bedeutet das Last-Minute-Stress, allerlei Basteleien (von der eigentlichen Deko bis hin zu Design-Kunststücken am Computer mittels diverser Bildbaearbeitungsprogramme) und der Wunsch die Zeit zurück auf besagte zwei Wochen Spanien zu drehen 😉 (Dort war ich nämlich Mitte bis Ende August um meine Spanischkenntnisse aufzubessern.)

Durch besagte Hochzeitsvorbereitungen hatte ich bisher auch wenig gelegenheit a) zu lesen und b) hier etwas zu schreiben. Aber keine Sorge, die „Updateerei“ geht weiter 🙂

Bis dahin könnt Ihr Euch ja die neueste Rezension durchlesen – zu Salzträume Bd.2 von Ju Honisch.

… denkt man sich vermutlich, wenn man sieht, nach was für einer Pause ich endlich wieder hier schreibe. Aber keine Sorge, vergessen habe ich mein Blog nicht – im Gegenteil: Es hat sich immer in Form eines schlechten Gewissens in meinem Hinterkopf aufgehalten, und vor allem dann gemeckert, wenn ich ein neues Buch begonnen habe ohne das Beendete zu rezensieren.

Was kam dazwischen? Um es kurz zu fassen – das „echte“ Leben. Also der Teil des Lebens, der einen immer wieder aus den spannendsten Geschichten, den herzzerreißendsten Momenten oder dem euphorischsten Jubel herausreißt. Kurz: Wenn man nicht weiter lesen kann, sondern sich mit irgendetwas Nervigem, Langweiligem oder Banalem beschäftigen muss. In meinem Falle trugen diese Störfaktoren folgende Namen: Unilektüre, Prüfungen, Hausarbeiten und – mein besonderer „Favorit“ – mobbende Gruppe.

Das liegt jetzt aber zum Glück hinter mir, im Moment habe ich wirklich mal Ferien. Zu laut sollte ich das nicht sagen, da meine Schwester gleich heiratet und sicher noch die ein oder andere Möglichkeit findet, mich von meinen Schätzchen fernzuhalten 😉 Von daher schreibe ich hier, ganz heimlich, still und leise meinen Plan für die Aktion „Aktualisier dein Blog“:

Es werden alle Buch-Rezensionen nachgereicht, peu á peu, aber immerhin. Dazu zählen die Rezensionen zu: Das Obsidianherz, Salzträume Bd. 1, Salzträume Bd. 2, Das House-Buch für Hypochonder, Merde actually, Merde happens und Gut gegen Nordwind. Vermutlich habe ich noch einige vergessen, aber das ist erst einmal der Plan. Dazu gibt es dann noch immer mal eingeschoben einige Gedanken zur aktuellen Erstauflage der Perry Rhodan-Hefte. Da hänge ich aber mit Lesen ebenso weit zurück, wie hier mit rezensieren…

Ich hoffe, es liest überhaupt noch jemand mit 😉

Nachruf

Einige werden sich vielleicht wundern, wieso ich hier einen Nachruf einstelle, schließlich ist das Blog ein reines Bücherblog. Doch nicht nur, ist die Verstorbene eine Autorin gewesen, sie ist zudem auch diejenige, der ich irgendwo und irgendwie mein Studium verdanke. Und das hat mich letztlich auch zu diesem Blog gebacht.

Ich bin Studentin der Kommunikationswissenschaften und auch wenn ich Frau Prof. Dr. Dr. h.c. Elisabeth Noelle nie persönlich kennen lernen durfte, prägte sie doch mein Studium in ganz besonderem Maße. Nicht nur, dass ich viele verschiedene Fachtexte von ihr las – und sicher auch noch mehr davon lesen werde – sie ist zudem meinem Institut in besonderem Maße verbunden gewesen. Der Leiter unseres Insituts war Schüler und lange Zeit auch Mitarbeiter von ihr und die beiden verband eine besondere Freundschaft.

Frau Noelle, wie sie sich zuletzt nannte, ist vor allem auch unter dem Namen Noelle-Neumann (zeitweise auch Noelle-Neumann-Maier-Leibnitz) bekannt, publizierte sie soch immer unter diesem. Sie ist – so oft in unseren Vorlesungen aber auch in den Medien hervorgehoben – die „Grande Dame der Meinungsforschung“. Sie brachte die Methoden der Demoskopie nach Deutschland, nachdem sie sie in Amerika kennen gelernt hatte. Ohne sie gäbe es die „Sonntagsfrage“ in dieser Form vermutlich nicht. Ihre berühmteste Theorie ist die der „Schweigespirale“, eine Theorie die sich mit der öffentlichen Meinung befasst. Sie besagt, dass die Bereitschaft vieler Menschen, ihre Meinung zu äußern, oftmals davon abhängt, welche Meinung sie als die Mehrheitsmeinung ansehen. Gehr die eigene Meinung mit dieser nicht konform, so kann dies dazu führen, dass derjenige schweigt. Das kann zu einer Spirale führen, in der immer mehr Menschen aus Furcht von den Mitmenschen isoliert zu werden schweigen, bis irgendwann die angenommene Mehrheitsmeinung eigentlich die einer Minderheit ist. Besonders der Einfluss der Medien war und ist hier von Interesse.

Ich konnte Elisabeth Noelle leider nicht kennen lernen, und muss zu meiner Schande zugeben, erst durch mein Studium von ihr gehört zu haben. Dennoch hat mich – und auch meine Kommilitonen – die Nachricht ihres Todes erschüttert. 93 Jahre alt zu werden ist ein Segen – doch niemand von uns hat mit ihrem Tod so schnell gerechnet, wurde sie uns doch immer als eine sehr dynamische und lebensfrohe Dame dargestellt. Das war sie sicher – doch die Meinung kann über das Alter wohl nicht hinwegtäuschen… Ihre Werke werden uns auch in diesem Semester wieder begleiten.

Ohne sie gäbe es nicht nur eine andere Meinungsforschungssituation in Deutschland, auch wäre ich vermutlich nicht an diesem Institut und würde indirekt von ihr lernen.
Ohne sie, wäre die Kommunikationswissenschaft nicht das, was sie heute ist.
Ohne sie ist die Kommunikationswissenschaft nicht mehr das was sie war.

Elisabeth Noelle starb am 25. März 2010 in Allensbach am Bodensee.

SuB Update

So langsam aber sicher könnte ich mich selber mit meinem SuB aufwiegen lassen – der wächst nämlich fleißig.

Es finden sich dort folgende Schätzchen:

Verblendung – Stieg Larsson
Black Dagger 1 & 2 – J.R. Ward
Das große Tier – Veit M. Etzold
Dämonenherz – Julia Talbot

Die ersten beiden sind noch Weihnachtsbücher, die letzten beiden meine Neuzugänge von Vorablesen.de.

Aktueller Lesestoff sieht bei mir so aus:

„Das Obsidianherz“ von Ju Honisch und gleichzeitig „Salzträume Bd.1“ ebenfalls von Ju Honisch. Letzteres ist mein Leserunden.de-Buch, und ersteres lese ich, damit ich letzteres besser verstehe 😉

Ja es ist mal wieder so weit – und man merkt es auch ganz deutlich, weil ich gerade sehr selten mein Blog aktualisiere – dass mal wieder Prüfungszeit für alle „armen“ Studenten herrscht. Okay, „arm“ sind wir ja angeblich nicht – entweder sorgen unsere Eltern oder Vater Staat zumindest für einen überlebensfähigen Geldbeutel – schließlich sind wir „reich an Bildung“. Was meinem SuB leider so gar nichts bringt. Denn statt mich mal um ihn zu kümmern (er geht vermutlich demnächst zur Polizei und verklagt mich wegen Vernachlässigung), wälze ich nur Unibücher, Uniskripte und Uni-pdfs. Begeisterung.

Also muss ich mir jetzt mal selber Motivation „anschreiben“ (nein, nicht antrinken, dann geht das mit dem Lernen wirklich gar nicht mehr):

Nach den Prüfungen hab ich nur noch die vier Hausarbeiten zu schreiben. — Ok. Das war gerade das Gegenteil von Motivation. Neuer Versuch:

Wenn ich nur noch die Hausarbeiten schreiben muss, habe ich den Kopf frei für meine privaten Bücher, denn den Kram aus den Fachtexten muss ich mir nicht reinprügeln sondern nur in den Text einpassen den ich schreibe. — Klingt doch besser 😉

Also, was steht an, wenn meine Prüfungen weg sind:

1. Pan-Thau-Ra Band 3 wird zu Ende verschlungen, kann ja nicht sein, dass ich immer noch auf Seite 200 stecke. – Dazu wird natürlich auch so schnell wie möglich ’ne Rezi gebloggt.

2. Dann folgen meine Freiexemplare. Dank Vorablesen.de bin ich bald Besitzerin von Julia Talbots „Dämonenherz“ und das muss natürlich rezensiert werden. Nebenbei:

3. Mein Leserunden.de-Freiexemplar von Ju Honischs „Salzträume“ (Bd.1). Das ist meine erste Leserunde und ich freu mich schon riesig drauf!!!

4. Meine Weihnachtsgeschenke müssen auch noch beachtet werden: Die Bände 1 & 2 von der Blackdagger-Reihe und „Verblendung“ von Stieg Larsson.

Und Damit bin ich dann wohl bis zu meinem Geburtstag (und darüber hinaus) ausgelastet – und da werden sicher auch wieder einige Schätze auf dem Gabentisch landen 🙂

Bis demnächst also – und drückt mir die Daumen!

Estel

Jaja, Weihnachten geht an niemandem spurlos vorüber. Schon gar nicht an uns Leseratten.

Meistens ist es ja die Waage die uns nach Weihnachten so ein bisschen die Laune verdirbt – vor allem, wenn sie anzeigt, dass die neuesten Buchzugänge die Belastbarkeit des Bücherregals so langsam aber sicher bis zum Geht-Nicht-Mehr ausreizen. Zumindest bei denen, die ihre Bücher nicht nur einfach ins Regal stellen sondern sie stapeln, in mehreren Reihen hineinstellen und darüber auch die letzten Hohlräume ausnutzen. Wenn Bücher nicht ein wesentlich besserer Zeitvertreib wären, würde ich demnächst wohl besser in Billy-Regale investieren.

Aber die lassen sich halt so schlecht mitnehmen – und unterhaltsam sind sie nur, wenn man darin viele hübsche Bücher findet.

A propos Mitnehmen. Da gibt es noch eine weitere – in diesem Fall positive – Weihnachtsauswirkung: Eine Büchertasche. Gibt es bei Thalia, wenn ich mich nicht ganz doll täusche. Meine ist knallgrün und in lila steht „Lieblingsbuch“ aufgestickt darauf. Passt genau ein Buch hinein (das was ich bisher ausprobiert habe, hatte mehr als 500 Seiten), was dann endlich ohne abgestoßene Ecken oder nasse Flecken überall mit hingeschleppt werden kann. Heißt für mich im Klartext: Endlich meine dicken Schmöker mitnehmen, ohne dass ich mir Sorgen um meine hübschen Büchlein machen muss.

Gleich ausprobiert hab ich das natürlich direkt nach den Weihnachtsferien – und bin begeistert! Auch wenn das natürlich wieder ungeahnte Konsequenzen nach sich zog:

Seit Mitte November, als meine Eltern es mir von einem „Grabbeltisch“ aus Bielefeld mitbrachten, las ich an Frank Borschs „Pan-Thau-Ra  01 Die Lebenskrieger“. Das ist – man kann es sich bei mir im Moment fast denken – ein Perry Rhodan. Nur halt als Taschenbuch. Da schreiben die Autoren halt nicht Heftweise, sondern Buchweise. Band 1 ist von Frank Borsch, Teil zwei dann von Andreas Brandhorst und der letzte Teil dieser Trilogie ist von Mark Hillefeld. Jedenfalls habe ich immer nur Abends und am Wochenende lesen können – denn mit in die Uni schleppen wollte ich es (obwohl Mängelexemplar) nicht. Und Abends war ich meist zu müde, am Wochenende hatte ich immer viel zu tun. Die Zeit die ich in Bus und Bahn verbringe um zur und von der Uni zu kommen, hätte ich also gut und gerne in die Bücher investieren können – ist ja „leere Zeit“ irgendwie.

Nun kann ich das – und siehe da, ich bin mit den letzten 250 Seiten von Pan-Thau-Ra 1 innerhalb der letzten Woche fertig geworden. Auch da gab es natürlich einen Haken – näblich die Bände 2 und 3. Inzwischen gibt es alle drei Bücher in einem Band – was mir aber herzlich wenig gefiel – wenn, dann möchte ich alle Bücher möglichst passend zueinander haben. Also schnell mal das Online-Buchparadies das nach einem Fluss benannt wurde aufgerufen und geschauf was der Spaß denn kostet. Der Preis hat mich jedoch weniger verschreckt (12€ pro Buch, aber dafür je knapp 500 Seiten Lesestoff), vielmehr war die Amazonsche Aussage „nur noch 1“ bzw. „nur noch 2 auf Lager“, das was mich fast in Panik versetzt hat. Band 1 war also vermutlich doch kein wirkliches Mängelexemplar, sondern eher ein Buch, dessen Preisbindung abgelaufen war. Und den Folgebänden schien es bald ähnlich zu gehen.

Langer Rede kurzer Sinn: Nun liegen hier alle drei Bände hübsch nebeneinander. Und die Konsequenz der Buchtaschen ist wohl, dass man zwar a) seine Lieblinge gut geschützt transportieren kann, aber dafür b) auch viel mehr Lesestoff benötigt. Sozusagen die Nebenwirkungen.

Wie gut, dass ich damit leben / lesen kann.

Estel

Ein frohes Neues Jahr euch allen! Auf dass immer genügend Lesestoff vorhanden ist 😉

Ich habe das neue Jahr lesetechnisch definitiv mit einer Verbesserung begonnen:

Nichts für ungut aber das letzte Heft, welches ich von der Perry Rhodan-Erstauflage in den Händen hielt („Operation Hathorjan“ von Rainer Castor) war definitiv nichts für mich.

 

Es reihten sich Zahlenkolonnen aneinander, in denen beschrieben wurde, welcher Planet in welchem System in welcher Galaxie wieviele Lichtjahre von der Erde entfernt ist und in welchem Bereich dieser denn in der Milchstraße liegt. Das Ganze wurde dann garniert mit Angaben zu Geschwindigkeitsmöglichkeiten, vielen fiktiven Fachbegriffen und zur Abwechslung noch einigen Zahlen. Eine Handlung war für mich kaum zu erkennen – kaum dass man mal dachte, man könne einfach mal lesen (ohne sich durch Zahlen zu quälen) – schon folgte die nächste Kolonne. Schade eigentlich – war es doch mein erstes Heft, in dem Atlan vorkam…

Die Verbesserung ist jetzt eindeutig eingetreten, als ich nach ca. 45 von 59 Heftromanseiten beschloss zum ersten Mal in meiner Perry-Geschichte zu kapitulieren: Ich nahm das nächste Heft zur Hand (man merkt, ich bin im Rückstand, denn während ich bei Heft 2516 bin, bewegen sich die meisten Figuren im Heft 2524). Das nennt sich „Die Tauben von Thirdal“ und wurde von Leo Lukas geschrieben. Nicht nur meine Lieblingsfigur Gucky hat endlich einen großen Auftritt – nein auch Zahlen finden sich größtenteils nur in Form von Seitenzahlen. Damit kann ich leben.

Noch bin ich nicht weit gekommen – aber das Cover sieht schonmal vielversprechend aus. Und ich glaube kaum, dass mit „Tauben“ in Thirdal die Vogelarten gemeint sind – zumal auf dem Cover eher schwarze Schmetterlinge flattern. Mal sehen wie das ausgeht. Werde berichten.

Estel